Klebeverbindungen in der Schiffsfertigung

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Das Deutsche Maritime Zentrum hat im Sommer 2019 eine Studie ausgeschrieben, die sich mit dem internationalen Stand der Technik im Hinblick auf die Entwicklung und Anwendung von Klebeverbindungen in der Schiffsfertigung befassen soll. Die Vergabe erfolgte an das Center of Maritime Technologies e.V., Hamburg.

Ziel der Studie, ist die Steigerung des Einsatzes von Klebetechnologien in der Praxis. Ein verstärkter, im Rahmen der Studienergebnisse sinnvoller Einsatz der Klebetechnologie könnte die Technologieführerschaft der deutschen Werften festigen. Werften und Reeder werden langfristig gesehen von reduzierten Herstell- und Baukosten profitieren.

In der Studie:

  • sollen mögliche Anwendungsfälle in der Fertigungstechnik identifiziert sowie entsprechende Referenzen zusammengestellt und aufbereitet werden
  • sollen Einsparpotenziale in der Schiffsfertigung durch den Einsatz von Klebetechnologien in der Fügetechnik hinsichtlich des Material-, Nacharbeits- und Zeitaufwands identifiziert werden
  • soll die Struktur einer Richtlinie für die praxisnahe Anwendung entwickelt werden

Die erwarteten Ergebnisse sollen der gesamten deutschen Schiffbaulandschaft einschließlich Bootsbau-Unternehmen und Binnenschiffswerften zugutekommen.

Der Leistungszeitraum umfasst sechs Monate (Oktober 2019 bis März 2020). Die Ergebnisse sollen im Rahmen einer Fachveranstaltung präsentiert und diskutiert werden.

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