Gleiche Regeln für alle

Mehr als 90 Prozent des weltweiten Warenaustauschs erfolgt auf dem Seeweg, die maritime Wirtschaft steht im globalen Wettbewerb. Einheitliche Rahmenbedingungen auf internationaler Ebene sind für sie daher von zentraler Bedeutung. Das Deutsche Maritime Zentrum arbeitet daran mit, faire Standards zu entwickeln.

Der Erfolg einer zukunftsorientierten Handelsnation basiert auf einer starken maritimen Wirtschaft. Doch der internationale Wettbewerb wird verzerrt, wenn Handelshemmnisse wie (Straf-)Zölle, Im- und Exportbeschränkungen, Ausfuhrsubventionen etc. den Austausch von Waren und Dienstleistungen behindern oder staatliche Eingriffe Akteure einseitig begünstigen oder benachteiligen.

Standortfaktoren wie Rechtssicherheit, Infrastruktur, Lohnkosten und Ausbildungsniveau wirken sich ebenfalls unmittelbar auf die wirtschaftlichen Erfolgschancen von Unternehmen der maritimen Wirtschaft aus. Und: Nur, wenn die Marktteilnehmer Zugang zu Finanzierungsquellen haben, können sie in innovative Technologien investieren.

Das Deutsche Maritime Zentrum betrachtet das Thema Wettbewerb deshalb als wichtiges Aufgabenfeld. Es umfasst unter anderem:

  • Analyse regulatorischer und ordnungspolitischer Rahmenbedingungen, Produktivitätsfaktoren und Kostenstrukturen im internationalen Kontext
  • Vorschläge zur Vereinheitlichung und Vereinfachung von bürokratischen Anforderungen, etwa bei Planungs- und Beschaffungsverfahren
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung von nationalen, europäischen und internationalen Standards, Normen und Vorschriften im maritimen Sektor
  • Hilfestellung für die maritime Wirtschaft beim Aufbau eigener digitaler Standards und Kompetenzen
  • Marktbeobachtung auf den Feldern Finanzierung und Technologieförderung

Themen und Projekte

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