Leitfaden zum Betanken von Schiffen mit Flüssiggas beauftragt

Ausbau und Nutzung der wasser- und landseitigen LNG-Bunkerinfrastruktur in den deutschen Seehäfen fördern

 

Das Deutsche Maritime Zentrum hat im Juni 2020 eine Studie in Auftrag gegeben, in der ein Vorschlag für eine einheitliche Rechts- und Verfahrenslage zum Betanken von Schiffen mit Flüssiggas (LNG) entwickelt werden soll.

Ziel ist es, die bestehenden rechtlichen Regelungen, die auf Bundes-, Landes- und Hafenebene in Deutschland und in ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten gelten, miteinander zu vergleichen. Basierend auf Good-Practise-Beispielen sollen Eckpunkte formuliert werden, wie in den zuständigen deutschen Bundesländern einheitliche Regeln für ein sicheres und effizientes Bunkern von LNG in Seehäfen aussehen könnten.

Der Aufragnehmer soll einen bundesweiten Leitfaden für einheitliche LNG-Bebunkerungsvorschriften in deutschen Seehäfen erarbeiten. Dieser Leitfaden kann bei der Vorbereitung und Durchführung der Genehmigung land- und wasserseitiger Bunkervorgänge eine größere Beurteilungssicherheit für die Prozessbeteiligten schaffen.

Die Studie ist im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung an die Ramboll Deutschland GmbH vergeben worden. Der Leistungszeitraum umfasst sechs Monate.

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