ELEKTRA wird hybrid-elektrisch betrieben

Sebastian Apenbrink M.Sc. (Institut für Land- und Seeverkehr, Technische Universität Berlin) über das Projekt ELEKTRA

Sebastian Apenbrink,
© Bina Engel

Woran forschen Sie?
Im Mittelpunkt unserer Forschung steht die Entwicklung eines emissionsfreien Energiesystems, welches am Beispiel des Binnenschubbootes ELEKTRA realisiert wird. Mittels Akkumulatoren und wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen wird es hybrid-elektrisch betrieben und ist somit in der Lage, Transporte emissionsfrei durchzuführen.

Welche Verbesserungen bringt das (für die maritime Branche)?
Mit dem Projekt ELEKTRA wird die Marktposition der deutschen maritimen Industrie hinsichtlich ihrer technologischen Kompetenz im Bereich der emissionsfreien maritimen Elektromobilität substanziell gestärkt.

Was fasziniert Sie daran?
Faszinierend ist, dass im Projekt ELEKTRA ein echter Versuchsträger als Innovation in Form eines Binnenschubbootes entsteht, mit dem das Energiemanagement zwischen den verschiedenen Energieträgern erforscht wird und zusätzlich wichtige Erkenntnisse über das Human-Machine-Interface erzielt werden.

Was wird in Ihrem Forschungsbereich wichtig in den nächsten fünf Jahren?
Neben der Optimierung der Einzelkomponenten des emissionsfreien Energiesystems und deren Zusammenspiel sind der Ausbau der Infrastruktur für Wasserstoff- und Energietankstellen in allen Bereichen der E-Mobilität sowie eine Produktionsoffensive für grünen Wasserstoff entscheidend.

Was werden Sie nie gefragt, würden Sie aber gerne mal sagen?
Oft entsteht der Eindruck, dass als Ersatz für fossile Energieträger eine einzige Alternative für alle Bereiche gefunden werden muss. Wir sind der Auffassung, dass jeder Bereich seine Lösung finden wird und mehrere Alternativen grüner Energienutzung berechtigt nebeneinander oder miteinander entstehen werden.

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